Hauptfilm Die Frühgeschichte des Kinos (Titel)

Die Erfindung
der Kine-
matographie


Obwohl es in den frühen 90er Jahren des letzten Jahrhunderts eine Fülle von Anstrengungen gab, die Erfindung der Kinematographie zu vollziehen z.B. von Augustin Le Prince, William Friese-Greene und

 
 
 


Robert W. Paul in England, von Filoteo Alberini in Italien, von den Gebrüdern Max und Emil Skladanowsky in Deutschland - gelten heute die Patentierung des Cinématographe der Gebrüder Auguste
 

und Louis Lumière am 13.2.1895 und deren erste öffentliche Vorführung am 28.12.1895 im indischen Salon des Grand Café am Boulevard des Capucines in Paris als historisch gültige Ereignisse.(24)

Der Cinématographe diente sowohl zur Aufnahme, als auch zur Vorführung der Filme und hatte alle heute noch bestehenden grundsätzlichen technischen Elemente, insbesondere einen Vorläufer des u.a. von dem Deutschen Oskar Messter 1896 weiterentwickelten Malteserkreuzes. Dieser Greifermechanismus bewirkt, daß das Filmband zur Belichtung, bzw. zur Projektion, kurzzeitig vollkommen stillsteht.

Außerdem sorgte eine drehbare Blende dafür, daß während des periodischen Weitertransports kein Licht auf das Filmmaterial fällt.

 
 

Malteserkreuz
Quelle:
Berger (1986), S. 34; Zglinicki (1979), S. 264
 
 
(24) vgl. Sidler (1982), S. 13, S. 17
 
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